Vorstand

Statuten
Hanspeter «Pie» Mezzadri
Präsident

High: Es ist seit Jahren mein Ritual: Am Schluss eines Fischertages mache ich vor der Einfahrt in unsere Haab jeweils noch zehn Würfe mit einem Gummiköder. Eigentlich beisst nie etwas. Doch einmal, als ich mit meinem kleinen Sohn im Boot stand, da tauchte hinter dem Gummifisch plötzlich ein riesiges Hechtmaul auf. Mein Herz stand still und mein Sohn umklammerte erschrocken meine Beine. Der Monsterfisch zeigte uns seine wunderschön gefleckte Breitseite, klatschte mit der Schwanzflosse auf das Wasser und tauchte wieder ab. Es kommt mir noch heute vor wie in einem Traum.
Low: Beim Fischen habe ich selten einen Frust – doch: Wenn ich abgespannt auf den See fahre, um mich etwas zu erholen. Und dann bleibt beim ersten Wurf mein Köder im Schilf oder am Seegrund hängen. Das ist nervig.
Pie ist selbständiger Autospengler. Er ist verheiratet und hat vier Kinder, die alle auch fischen.

Nils Anderson
Vizepräsident

High: Es waren meine ersten Fischerferien in Schweden. Die ganze Woche war das Fischen auf die Hechte schwierig. Am letzten Abend kam es wie es kommen musste, mein Jerkbait nahm ein gut genährter Hecht von 90 Zentimeter direkt vor dem Boot, ich konnte ihm dabei in die Augen (und id Schnörre) sehen! Bei der anschliessenden Landung ging dann auch der Feumer in die Brüche. Meine beiden Bootskameraden die ebenfalls während der ganzen Woche keinen «anständigen» Hecht fingen, freuten sich, wie wenn es ihr eigener gewesen wäre – dieses sich Mitfreuen ist mir beim Fischen grad so wichtig wie der Fang.
Low: Diese zahlreichen Tage, wo Du von Anfang an das Gefühl hast am falschen Ort zu ankern, in der falschen Tageszeit zu fischen, den falschen Köder in der falschen Farbe zu wählen und auf den falschen Zielfisch zu fischen. Gekrönt wird’s dann noch durch einen Hänger, einen Drilling im Finger und plötzlich aufziehenden Wind.
Nils  arbeitet als Chefredaktor beim «Petri-Heil». Wie wenn das nicht genug wäre, führt er mit seinem Bruder ein Konzertlokal und ist in der Geschäftsleitung des Wädenswiler Caterings gmt party team tätig. Zum Heiraten fehlte bisher die Zeit.

Rolf Graden
Kassier

High: Fischen ist meine Leidenschaft.
Im Juli stehe ich jeweils am Ufer des Kenairiver in Alaska und fische auf Rotlachs. Im Winter bin ich in New Hampshire und fische bei -20 Grad durch die dicke Eisschicht des Lake Winnipesaukee  auf Barsch und Forelle. Und dazwischen bin ich jede freie Minute auf dem Zürichsee mit Hegenen auf Felchen und mit Tiefseeschleike auf Barsch und Hecht. Die Sonnenaufgänge und die Ruhe in den frühen Morgenstunden auf dem See sind der Hammer.
Low: An den Wochenenden im Sommer auf dem Zürichsee ab 11 Uhr macht das Fischen keinen Spass mehr. Das endlose Geschaukel nervt.
Rolf ist Informatiker bei der Mobiliar in Bern. Seit seinem 12. Lebensjahr ist er passionierter Angler. Die Fischerkarriere startete er als Flussfischer in der Birs im Laufental.

Peter
Aktuar

High: Eigentlich wollten wir nur eine Schlepprute und das Laufverhalten verschiedener Gummifische auf einem Köderfischsystem testen. Es gab eine regelrechte Welle hinter dem Boot, als sie biss. Als wir den silbernen Körper zum ersten Mal zu Gesicht bekamen, stockte mir der Atem: Eine Seeforelle! Die erste, die ich überhaupt je zu Gesicht bekam, dazu erst noch noch ein riesiges Exemplar! Kurz vor dem Boot sprang sie nochmals in ihrer ganzen Pracht aus dem Wasser und schüttelte den Köder kurzerhand ab. Weg war sie – der Gummifisch zerrissen und das Köderfischsystem völlig verbogen. Das ist Angeln, und so soll es sein.
Low: Auf dem See wollen alle ihre Freizeit geniessen. Damit das gelingt, braucht es gegenseitige Rücksichtnahme. Viel zu oft beobachte und erlebe ich Respektlosigkeit und Egoismus auf dem Wasser. Das ist schade. Es hat Raum für alle, aber nur, wenn die Regeln und Grenzen respektiert werden.
Peter ist gelernter Koch, ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Sein Sohn fischt ebenfalls.

Philipp Treichler
Jungfischerobmann

High: Es war in Finnlands Schäreninseln beim goldenen Licht der Mittsommernachtssonne, als der Biss kam. Ich zog die Schleppleine von Hand zum Boot – Zug um Zug – ein direkter unmittelbarer Kontakt zu diesem prächtigen Fisch. Spiegelglatte See, nur ich und meine Meerforelle am Haken. Jede Muskelfaser in meinem Körper war angespannt. Allerhöchste Konzentration. Schon der kleinste Fehler kann zum Verlust des Fisches führen. Als diese majestätisch grosse Meerforelle nach langem Kampf endlich an Bord war, spürte ich meine weichen Knie; die Hände zitterten noch Stunden danach. Fast schon wie bei Hemingway.
Low: Highlights wie diese kapitale Meerforelle sind für mich der Antrieb zum Fischen. Für diese Momente gebe ich alles. Aber um ehrlich zu sein, sind solche Erfolge doch eher selten. Oft verbringt man Stunden bei garstigen Bedingungen auf dem Wasser, verliert dann beim einzigen Biss des Tages den Fisch noch kurz vor dem Boot und zerbricht sich danach stundenlang den Kopf darüber, was man alles hätte besser machen können. Auch das gehört zum Angeln.
Philipp ist Lehrer, hat Familie und schneidet gerne alte historische Filmaufnahmen aus Richterswil.

Pius Rota
Vereinsfischer-Organisator

High: Am kanadischen Skeena River auf Steelhead Lachs zu fischen: Ein absoluter Traum! Super Wetter, nur leichter Regen auf einer wunderschönen Kiesbank, die du fast für dich alleine hast (nur ein Bär am oberen Ende: Wie ich am Fischen). Dann beisst der super Fisch: Nicht übergross, aber geballte Power an der 8-9 er Fliegenrute! Da geht die Post ab, und das Herz rast.
Low: Nordnorwegen, nach etwa fünf Stunden anstrengendem Marsch in die weite Wildnis. Dem Wetter trotzen und die Kälte ignorieren: Diese Strapazen nehmen wir auf uns, weil wir auf tolle Forellen hoffen. Doch: In vier ganzen Angletagen beissen ausschliesslich die Hechte – nur eine einzige Forelle kriegen wir an den Haken.
Pius ist Parkgärtner im Schloss Au. Dort lebt er mit seiner Frau und den beiden Kindern – direkt am See. 

Gian Luca Mezzadri
Beisitzer

High: Text
Low: Text
Pius Text

 
 
Urs Honegger
Bootslagerwart

High: Am liebsten gehe ich sonntags ganz früh alleine fischen, die Ruhe geniessen und entspannen. Am späteren Morgen hole ich dann meinen Sohn Severin ab, und wir fischen zusammen und haben viel Spass daran. Ein erfrischendes Bad darf danach natürlich nicht fehlen.
Low: Obwohl es sehr entspannend ist, alleine zu fischen, ärgert es mich dann doch, wenn ich nach Stunden ohne Fisch an Land muss… oder wegen der Schauklerei von den vielen Sonntagsfahrern an Land muss, weil mir dann doch übel wird.
Urs ist im technischen Brandschutz tätig, ist verheiratet und hat drei Kinder. Sein Sohn Severin ist ebenfalls Aktivmitglied im SPOFI Fischerverein.

Statuten

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