Mit Vollgas in die Wasserhose

FKZ Fischen voller Überraschungen

Der Plan für den Fischertag steht knapp, als ein Wetterphänomen den Morgen auf dem See verzaubert. Das Video zeigt die beiden tollkühnen SPOFI Fischer…

Immer wieder erstaunlich, was so alles gefangen wird, wenn die Fischer rund um  See den am selben Tag in Aktion sind. Vor dem SPOFI Vereinslokal wird der Fang fachgerecht filetiert. Und der FKZ Präsident Sacha Maggi zeigt mit sicherer Hand, wie ein Hecht gerätefrei filetiert wird – gerätefrei total.

Text und Videos: Steff Aellig

Zürisee-Fischen

Das FKZ Vereinsfischen vom nächsten Sonntag: So läuft’s ab!

Immer am letzten Augustsonntag sind die Fischer aus vier grossen Vereinen rund um den Zürichsee zu einem gemeinsamen Fischen am und auf dem See eingeladen. Das Hauptziel ist der Kontakt und der Austausch unter den Fischerinnen und Fischern über die verschiedenen Vereine hinweg. Spannend zu sehen, was an einem einzigen Tag so alles aus dem See gezogen wird.

Mitmachen kann jede und jeder, der im Besitz eines Fischerpatentes ist. Die Grundregel ist ganz einfach:

Start ist für alle bei Sonnenaufgang. Und der ist für das Zürichsee-Gebiet am 27.08.2017 auf 06.40 Uhr angesetzt. Du musst dich nirgends anmelden, sondern kannst einfach mit Fischen beginnen.

Als SPOFI Fischerin oder Fischer bringst du deinen Fang um 14.30 Uhr   zum offiziellen Wägen beim  SPOFI Vereinslokal. Deine Fische werden in dein persönliches «Waagblatt» eingetragen und dann ausgewertet.

Auch wenn du Nicht-Fischerin oder Nicht-Fischer bist: Komm am Sonntag auf 15.00 Uhr beim Vereinslokal vorbei. Du siehst, wie die gefangenen Fische filetiert werden und kannst mit den Fischern zusammen eine SPOFI Wurst vom Grill essen.

Nun zu den Details

Diese sind etwas komplizierter. Unten findest du das Reglement zum FKZ Vereinsfischen als PDF-Dokument. Hier das Wichtigste in Kürze: Es gibt drei Kategorien, in denen die Fänge prämiert werden: a) Aktive, b) Gäste (sind in keinem Verein) und c) Jungfischer. Grundsätzlich fischt jeder und jede für sich und sein persönliches «Waagblatt». Aber Achtung: Neben der Einzelwertung gibt es zusätzlich auch eine Wertung für den ganzen Verein. Deshalb ist es wichtig, dass du auch dann zum Wägen kommst, wenn du nichts gefangen hast. Denn für jeden Teilnehmer und jede Teilnehmerin erhält unser Verein Punkte.

Für die Einzelwertung zählen in erster Linie die Gewichtspunkte. Jede Fischart ergibt pro hundert Gramm eine bestimmte Anzahl Punkte: Forellen fünf, Hecht drei, Felchen und Egli zwei und Weissfische einen halben; immer pro hundert Gramm Lebendgewicht. Ein Beispiel: Du fängst an diesem Tag einen Hecht (1,2 kg = 36 Punkte), 5 Egli (total 900 g = 18 Punkte), 8 Felchen (2,2 kg = 44 Punkte) und 3 Schwalen (600 g = 3 Punkte). Ein super Angeltag, und dein «Waagblatt» würde mit 101 Punkten in die Wertung eingehen.

Zusätzlich hast du die Chance, für den grössten Fisch pro Fischart prämiert zu werden. Gemessen wird das Gewicht.

Auch die Anzahl der verschiedenen Fischarten, die du fängst, wird gewertet. Das nennt sich dann «Zürisee Cup». Aber Achtung: Damit eine Art gezählt wird, braucht es bei Egli, Trüschen und Weissfischen mindestens ein Kilogramm. Im obigen Fangbeispiel zählen also die Egli und die Schwalen nicht für die Wertung im «Zürisee-Cup».

Der Obmann des FKZ Vereinsfischens heisst Dieter Egli. Er ist vom Fischerverein Horgen und zuständig für die Auswertung der «Waagblätter». Am letzten Freitag im September treffen sich die Teilnehmenden aller Vereine zu einer geselligen Rangverkündigung, dem so genannten «Absenden». Dieses Jahr ist es am 29.09. und wird von der Fischer-Vereinigung Stäfa Männedorf Uetikon organisiert.

Ah ja, noch etwas: Dein Resultat des FKZ Fischens zählt dann auch für die Wertung bei den kommenden Vereinsfischen. Aber davon später mehr.

Hier nochmals das Wichtigste

  • Aktive Fischerinnen und Fischer
    Am Sonntag um 06.40 (Sonnenaufgang) mit Fischen beginnen und fischen, was das Zeug hält. Um 14.30 Uhr kommst du mit deinem Fang zum SPOFI Vereinslokal zum Wägen und Wurstessen. Auch wenn du nichts gefangen hast, kommst du.
  • Noch-Nicht-Fischerinnen und Noch-Nicht-Fischer
    Kommen ab 14.30 Uhr beim SPOFI Vereinslokal vorbei, bestaunen die Fänge, sehen, wie Fische filetiert werden und essen eine Wurst vom Grill.

Wir wünschen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein dickes PETRI HEIL!

Download des aktuellen Reglements zum FKZ-Fischen.

Text und Bilder: Steff Aellig

Frust auf der Frutt?


An diesem Wo chenende bleibt wohl kein Köder der SPOFI Jungfischer trocken – ausser vielleicht die Trockenfliegen der Jung-Fliegenfischer. Otti hat es vorausgesagt. Er kennt die Melchsee-Frutt wie wohl kein zweiter Unterländer: «In der Woche mit der Mückenplage ist es ganz schwierig», hat er gemeint, «da haben die Fische ein Überangebot an Futter, dass sie nichts anderes mehr nehmen.»

Trotzdem: Kaum einer gibt auf. Es ist ja auch ein überaus motivierender Start, als Steff in der ersten halben Stunde einen stattlichen 64er Namaycush am Duo-Wobbler hat. Einfach locker über den Grund gezupft – und zack! – krümmt sich die feine Tict-Rute.

Aber irgendwann am zweiten Tag macht sich gegen Mittag eine gewisse Hoffnungslosigkeit breit. Vor allem bei den jüngeren Jungfischern, die noch keinen Fischkontakt hatten. Doch wie meistens: Beharrlichkeit und Kreativität bringen die Wende. Als Silvan vom Boot aus auf die Idee kommt, die kurzen windstillen Fenster mit der Soft-Jerk-Methode zu nutzen: Ein kleiner Gummifisch an einem Offsethaken über die Wasseroberfläche gezupft. Der Biss schlägt ein wie eine Bombe. Und auch bei Lukas lassen die Regenbögler das Wasser aufspritzen.

So wird die Frutt nicht für alle zum Frust. Aber es braucht eben Zeit und Geduld, ein neues Revier kennenzulernen.

Text und Video: Steff Aellig

Kutterfischen & Co

A la carte für die SPOFI Jungfischer


Heute gibt es gemischte Kost für die SPOFI Jungfischer – ganz nach ihren Vorlieben. Wie letztes Jahr schon stellt Max, Präsident der Tauchgruppe Biber, sich und den Alukutter für diesen Vormittag zur Verfügung. Jungfischerobmann Philipp zeigt den Jungs, wie man mit den langen  Stippruten mit feinen Zäpfen umgeht. Bald schon „räblets“ und Läugel um Läugel wird aus dem riesen Schwarm rund um den Richterswiler Hafen gefischt.

Ruben nimmt drei Jungs mit auf das Spofi Jungfischerboot und zeigt, wie das Schleiken mit Rutenbrettchen funktioniert. Bald schon pflügen acht Köder auf verschiedener Höhe durchs Wasser. Doch die Hechte sind heute leider nicht in Beisslaune.

Steff versuchts mit zwei Jungs mit feinen Spinnruten auf Barsch und Hecht. Wurf um Wurf landen die Jigheads mit den Hightech Gummis im Wasser und werden mit kleinen Hüpfern über den Grund gezupft. Silvan und Shaham sind im eigenen Boot und versuchen dasselbe. Der Morgen bleibt trostlos bisslos.

Text und Video: Steff Aellig

Rochade im Vorstand

Personelle Wechsel an der 94. GV beschlossen

Wir danken Roli Blum für seine langjährige Arbeit als Vizepräsident. «Steff wird meine Aufgaben locker packen», meint Roli , «neben Pie hatte ich als Vize nämlich gar nicht so viel zu tun!» – und lacht verschmitzt.

 

Die 34 Aktiv- und Ehrenmitglieder wählen Steff Aellig einstimmig auf den Vize-Sessel. Bisher hat sich Steff in der Funktion als Beisitzer im Vorstand um die Kommunikation gekümmert. Das wird er auch als Vize weiterhin tun. «Geht doch alle mal auf unsere Website und abonniert euch den Newsletter», appelliert Steff an die Mitglieder, «würde mich extrem freuen!»

 

Als neuer Beisitzer wird Nils Anderson in den Vorstand gewählt. «Der Fisch ist das einzige Tier, das auch nach seinem Tod noch wachsen kann», erzählt Nils in seinem witzigen Referat überFischer und ihre Riesenfische. Als Chefredaktor von «Petri Heil» hat er diesbezüglich einige Storys an Lager. Herzlich willkommen, Nils!

Siehe dazu auch unsere Vorstandsseite mit dem Portrait von Nils.

 

Letzter Abschied

Seebestattung für Fischerin Christine Bargon

Felchenfischen war ihr Ein und Alles. Begeistert und mit grossem Geschick führte Christine die feine Rute – in den letzten 15 Jahren als stets willkommene Gastfischerin auf dem Boot unseres Aktivmitglieds Dölf Thalmann. Der SPOFI Verein war wie eine Familie für sie: Helfen bei zahlreichen Einsätzen, Kaffe trinken im Vereinslokal, Schwatzen über Gott und die Fische.

Nun haben SPOFI Fischer Christine auf ihre letzte Reise geleitet. Die Seebestattung war ihr letzter Wunsch. Christine ist am 06. März 2018 gestorben. Sie wäre am 27. April achtzig geworden. Christine, wir werden dich in schöner Erinnerung behalten.

Video: Markus Thalmann
Text: Steff Aellig

Vom Bootslager in den See

Top Infrastruktur, top Service

Es ist keine Selbstverständlichkeit, was der SPOFI seinen Vereinsmitgliedern an Infrastruktur und Dienstleistung bietet. Unser Bootslagerwart Urs Honegger betreut zusammen mit seinem Sohn Severin die zweistöckige Lagerhalle über dem Vereinslokal. Dort werden die SPOFI Boote überwintert. An dieser Stelle im Namen von allen Mitgliedern ein herzliches Dankeschön für den top Service, den ihr uns bietet. Super Sache, Urs, echt.
Nun ist es wieder soweit: Unsere schönen Schiffe dürfen raus. Zuerst mit dem Kran hoch durch die Luft und dann ins Wasser – wo sie hingehören. Bei Herbis Boot sind wir live dabei – zu Land, zu Wasser und aus der Luft. Und zeigen, worum’s uns SPOFI Fischern wirklich geht: Ums Fischen natürlich, das ist unsere Leidenschaft.

Text und Video: Steff Aellig
Drohnenaufnahmen: Silvan Aellig

Felchen für Jung und Alt


Das ist für mich SPOFI Vereinsleben vom Feinsten: Fast zufällig trifft sich Jung und Alt am aktuellen Felchenhotspot in Richterswil, hält ein Schwätzchen, wirft dem Kumpel ein Bier in den Feumer, gratuliert sich zu schönen Fischen. So macht das Leben Spass. Mehr braucht es nicht. Und mehr muss auch nicht gesagt werden.

Text und Video: Steff Aellig

Berufsfischer: «Wir sind doch nicht so blöd!»

Berufs- und Angelfischer verfolgen unterschiedliche Interessen

Von aussen betrachtet wollen beide dasselbe: Fische fangen. Doch auf der begrenzten Wasserfläche unserer Seen geraten sie sich des öfteren in die Haare. Weil die Berufsfischer monieren, nicht mehr genügend Felchen in ihren Netzen zu haben, wollen sie jetzt mit kleineren Netzmaschen auf die Albeli los. Albeli, das ist die kleinere Felchenart, welche in grösserer Wassertiefe lebt.

Nun nehmen die Vertreter der Angelfischer öffentlich Stellung dazu: Sacha Maggi, SPOFI Vereinsmitglied und Präsidenz FKZ will zusammen mit Rolf Schatz, Präsident IG «Dä neu Fischer»  den Vorstoss der «Brüefler» im Keim ersticken. Sie werfen den Berufsfischern vor, Raubbau im See zu betreiben. Das lassen sich die Berufsfischer nicht bieten. «Wir sind doch nicht so blöd, unsere Lebensgrundlage zu zerstören», sagt einer ihrer Vertreter.

Lies den Artikel in der Tagespresse. Und lies auch die vollständige Pressemitteilung des FKZ.

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Text: Steff Aellig
Bild: Tagesanzeiger online

FISHING IS PASSION