Frust auf der Frutt?


An diesem Wochenende bleibt wohl kein Köder der SPOFI Jungfischer trocken – ausser vielleicht die Trockenfliegen der Jung-Fliegenfischer. Otti hat es vorausgesagt. Er kennt die Melchsee-Frutt wie wohl kein zweiter Unterländer: «In der Woche mit der Mückenplage ist es ganz schwierig», hat er gemeint, «da haben die Fische ein Überangebot an Futter, dass sie nichts anderes mehr nehmen.»

Trotzdem: Kaum einer gibt auf. Es ist ja auch ein überaus motivierender Start, als Steff in der ersten halben Stunde einen stattlichen 64er Namaycush am Duo-Wobbler hat. Einfach locker über den Grund gezupft – und zack! – krümmt sich die feine Tict-Rute.

Aber irgendwann am zweiten Tag macht sich gegen Mittag eine gewisse Hoffnungslosigkeit breit. Vor allem bei den jüngeren Jungfischern, die noch keinen Fischkontakt hatten. Doch wie meistens: Beharrlichkeit und Kreativität bringen die Wende. Als Silvan vom Boot aus auf die Idee kommt, die kurzen windstillen Fenster mit der Soft-Jerk-Methode zu nutzen: Ein kleiner Gummifisch an einem Offsethaken über die Wasseroberfläche gezupft. Der Biss schlägt ein wie eine Bombe. Und auch bei Lukas lassen die Regenbögler das Wasser aufspritzen.

So wird die Frutt nicht für alle zum Frust. Aber es braucht eben Zeit und Geduld, ein neues Revier kennenzulernen.

Text und Video: Steff Aellig

Kutterfischen & Co

A la carte für die SPOFI Jungfischer


Heute gibt es gemischte Kost für die SPOFI Jungfischer – ganz nach ihren Vorlieben. Wie letztes Jahr schon stellt Max, Präsident der Tauchgruppe Biber, sich und den Alukutter für diesen Vormittag zur Verfügung. Jungfischerobmann Philipp zeigt den Jungs, wie man mit den langen  Stippruten mit feinen Zäpfen umgeht. Bald schon „räblets“ und Läugel um Läugel wird aus dem riesen Schwarm rund um den Richterswiler Hafen gefischt.

Ruben nimmt drei Jungs mit auf das Spofi Jungfischerboot und zeigt, wie das Schleiken mit Rutenbrettchen funktioniert. Bald schon pflügen acht Köder auf verschiedener Höhe durchs Wasser. Doch die Hechte sind heute leider nicht in Beisslaune.

Steff versuchts mit zwei Jungs mit feinen Spinnruten auf Barsch und Hecht. Wurf um Wurf landen die Jigheads mit den Hightech Gummis im Wasser und werden mit kleinen Hüpfern über den Grund gezupft. Silvan und Shaham sind im eigenen Boot und versuchen dasselbe. Der Morgen bleibt trostlos bisslos.

Text und Video: Steff Aellig

Rochade im Vorstand

Personelle Wechsel an der 94. GV beschlossen

Wir danken Roli Blum für seine langjährige Arbeit als Vizepräsident. «Steff wird meine Aufgaben locker packen», meint Roli , «neben Pie hatte ich als Vize nämlich gar nicht so viel zu tun!» – und lacht verschmitzt.

 

Die 34 Aktiv- und Ehrenmitglieder wählen Steff Aellig einstimmig auf den Vize-Sessel. Bisher hat sich Steff in der Funktion als Beisitzer im Vorstand um die Kommunikation gekümmert. Das wird er auch als Vize weiterhin tun. «Geht doch alle mal auf unsere Website und abonniert euch den Newsletter», appelliert Steff an die Mitglieder, «würde mich extrem freuen!»

 

Als neuer Beisitzer wird Nils Anderson in den Vorstand gewählt. «Der Fisch ist das einzige Tier, das auch nach seinem Tod noch wachsen kann», erzählt Nils in seinem witzigen Referat überFischer und ihre Riesenfische. Als Chefredaktor von «Petri Heil» hat er diesbezüglich einige Storys an Lager. Herzlich willkommen, Nils!

Siehe dazu auch unsere Vorstandsseite mit dem Portrait von Nils.

 

Letzter Abschied

Seebestattung für Fischerin Christine Bargon

Felchenfischen war ihr Ein und Alles. Begeistert und mit grossem Geschick führte Christine die feine Rute – in den letzten 15 Jahren als stets willkommene Gastfischerin auf dem Boot unseres Aktivmitglieds Dölf Thalmann. Der SPOFI Verein war wie eine Familie für sie: Helfen bei zahlreichen Einsätzen, Kaffe trinken im Vereinslokal, Schwatzen über Gott und die Fische.

Nun haben SPOFI Fischer Christine auf ihre letzte Reise geleitet. Die Seebestattung war ihr letzter Wunsch. Christine ist am 06. März 2018 gestorben. Sie wäre am 27. April achtzig geworden. Christine, wir werden dich in schöner Erinnerung behalten.

Video: Markus Thalmann
Text: Steff Aellig

Vom Bootslager in den See

Top Infrastruktur, top Service

Es ist keine Selbstverständlichkeit, was der SPOFI seinen Vereinsmitgliedern an Infrastruktur und Dienstleistung bietet. Unser Bootslagerwart Urs Honegger betreut zusammen mit seinem Sohn Severin die zweistöckige Lagerhalle über dem Vereinslokal. Dort werden die SPOFI Boote überwintert. An dieser Stelle im Namen von allen Mitgliedern ein herzliches Dankeschön für den top Service, den ihr uns bietet. Super Sache, Urs, echt.
Nun ist es wieder soweit: Unsere schönen Schiffe dürfen raus. Zuerst mit dem Kran hoch durch die Luft und dann ins Wasser – wo sie hingehören. Bei Herbis Boot sind wir live dabei – zu Land, zu Wasser und aus der Luft. Und zeigen, worum’s uns SPOFI Fischern wirklich geht: Ums Fischen natürlich, das ist unsere Leidenschaft.

Text und Video: Steff Aellig
Drohnenaufnahmen: Silvan Aellig

Felchen für Jung und Alt


Das ist für mich SPOFI Vereinsleben vom Feinsten: Fast zufällig trifft sich Jung und Alt am aktuellen Felchenhotspot in Richterswil, hält ein Schwätzchen, wirft dem Kumpel ein Bier in den Feumer, gratuliert sich zu schönen Fischen. So macht das Leben Spass. Mehr braucht es nicht. Und mehr muss auch nicht gesagt werden.

Text und Video: Steff Aellig

Berufsfischer: «Wir sind doch nicht so blöd!»

Berufs- und Angelfischer verfolgen unterschiedliche Interessen

Von aussen betrachtet wollen beide dasselbe: Fische fangen. Doch auf der begrenzten Wasserfläche unserer Seen geraten sie sich des öfteren in die Haare. Weil die Berufsfischer monieren, nicht mehr genügend Felchen in ihren Netzen zu haben, wollen sie jetzt mit kleineren Netzmaschen auf die Albeli los. Albeli, das ist die kleinere Felchenart, welche in grösserer Wassertiefe lebt.

Nun nehmen die Vertreter der Angelfischer öffentlich Stellung dazu: Sacha Maggi, SPOFI Vereinsmitglied und Präsidenz FKZ will zusammen mit Rolf Schatz, Präsident IG «Dä neu Fischer»  den Vorstoss der «Brüefler» im Keim ersticken. Sie werfen den Berufsfischern vor, Raubbau im See zu betreiben. Das lassen sich die Berufsfischer nicht bieten. «Wir sind doch nicht so blöd, unsere Lebensgrundlage zu zerstören», sagt einer ihrer Vertreter.

Lies den Artikel in der Tagespresse. Und lies auch die vollständige Pressemitteilung des FKZ.

Was ist deine Meinung? Schreib einen Kommentar!

Text: Steff Aellig
Bild: Tagesanzeiger online

Diesen Film musst du sehen!

 

 

 

 

 

Unsere Verwandten im Wasser

TV-Sendung Netz Natur vom 07.12.2017

Mit dieser beeindruckenden Sendung blicken wir mit den Kameraaugen des Starfotografen Michel Roggo unter die Oberfläche.
Was die älteren SPOFI Fischer schon lange erzählen, bekommt jetzt eine wissenschaftliche Grundlage: Es gibt heute deutlich weniger Fische zu fangen als noch vor zwanzig, dreissig Jahren.  Der Grund – ganz einfach gesagt: Weniger Insekten und mehr Pestizide. Klar wird: Den Fischen geht’s schlecht. Das müssen wir ändern. Und ändern können wir’s nur mit vereinter Kraft.
Drum: Verein. Drum: SPOFI und FKZ.

Was meinst du zur Sendung? Schreib deinen Kommentar!

Text: Steff Aellig
Bild: Michel Roggo, www.roggo.ch

 

Änderungen Fischereivorschriften

 

 

 

 

 

Hecht: Keine Schonmassnahmen mehr.
Schleppfischen: Parallel zum Ufer erlaubt.

«Sacha, wieso werden die Schonmassnahmen für den Hecht per 1. Januar 2018 aufgehoben?», frage ich unser Vereinsmitglied, FKZ-Präsidenten und  Schlepp-Crack (oben im Bild). «Schau auf der FKZ Website nach, ich hab es jetzt schon mindestens 1000 Mal erzählt und mag es nicht noch einmal wiederholen…» entgegnet er – ganz leicht genervt. Änderungen Fischereivorschriften weiterlesen

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